Eine Lebenskrise entsteht selten plötzlich. Meist kündigt sie sich leise an. Über Erschöpfung, innere Unruhe, körperliche Beschwerden oder ein wachsendes Gefühl von Sinnlosigkeit. Häufig tritt sie in Phasen auf, in denen sich äußere Rahmenbedingungen verändern: Trennungen, berufliche Umbrüche, Krankheit, der Auszug der Kinder oder das Älterwerden selbst.
Doch unabhängig vom Auslöser hat jede Lebenskrise einen gemeinsamen Kern. Sie stellt Deine bisherigen inneren Strukturen infrage. Werte, Rollenbilder, Selbstbilder und Lebenskonzepte geraten ins Wanken. Das, was Dich lange getragen hat, funktioniert plötzlich nicht mehr.
Die Bewältigung von Lebenskrisen beginnt deshalb nicht im Außen, sondern im Inneren. Sie verlangt kein neues Konzept, sondern eine neue Beziehung zu Dir selbst. Eine Beziehung, die auch Unsicherheit, Trauer, Angst und Nicht-Wissen aushält.